VERDIENTE NIEDERLAGE UND DIE NÄCHSTE CHANCE

Bild: Davide Di Giovanni

Nach der anfänglichen Euphorie landen die Flashers auf dem harten Boden der Tatsachen. Beim ambitionierten Aufsteiger, den Reutlingen Ravens, müssen sich die Fellbacher deutlich mit 72:90 geschlagen geben.

Dass die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd eine ausgeglichene Liga ist, dürfte allen Basketball-Interessierten bewusst sein. Das zeigte sich nicht nur am ersten Spieltag, als die hoch favorisierten Bayer Giants Leverkusen bei den Oberhaching Tropics unterlagen, sondern hat sich auch in den vergangenen Spielzeiten immer wieder bestätigt. Am Mittwochabend mussten nun auch die Flashers diese Erfahrung auf schmerzhafte Weise machen.

Dabei startete das Team von Head Coach Kris Borisov zunächst vielversprechend in die Partie. Nach fünf Minuten führten die Flashers mit 13:7. Doch anschließend fanden die Gastgeber immer besser ins Spiel – und übernahmen zunehmend die Kontrolle. Der weitere Spielverlauf ist schnell erzählt: Die Reutlinger zeigten mehr Siegeswillen und waren den Flashers in nahezu allen Bereichen überlegen.

Sowohl offensiv als auch defensiv fehlte den jungen Fellbachern die nötige Abstimmung. Lediglich zehn Assists unterstreichen, wie schwer es dem Team fiel, gemeinsam Lösungen zu finden. Stattdessen prägten zahlreiche Einzelaktionen das Spiel, die nur selten von Erfolg gekrönt waren. Zunehmend verunsichert gingen die Flashers – trotz lautstarker Unterstützung der mitgereisten Fans – mit einem deutlichen 51:73-Rückstand ins Schlussviertel und fanden auch dort kein Mittel gegen die stark aufspielenden Gastgeber.

Am Ende stand ein verdienter 90:72-Erfolg für die Reutlingen Ravens, die den Flashers an diesem Abend deutlich ihre Grenzen aufzeigten. Für das Team gilt es nun, die richtigen Schlüsse aus dieser Niederlage zu ziehen und die passende Reaktion auf dem Spielfeld zu zeigen.

Für die Flashers spielten:

Jonathan Zeisberger (22 Punkte), Dmonte Brown (14), Jason Edokpayi (10), Thomas Billinger (8), Dennis Diala (6), Best Otakho (4), Daniel Zacek (3), Jonathan Gerlinger (2), Marko Lavrić (1), Silver Bieling (0) und Jannik Furkert (DNP).

Die nächste Chance wartet bereits

Das Gute an einem Doppelspieltag: Die nächste Gelegenheit, es besser zu machen, lässt nicht lange auf sich warten: Bereits am kommenden Samstag können die Flashers Charakter zeigen und beweisen, dass sie aus der Niederlage die richtigen Lehren gezogen haben. Dann gastiert das Team bei den Dragons Rhöndorf.

Der ehemalige Bundesligist fungiert mittlerweile als Farmteam der Telekom Baskets Bonn und steht in der laufenden Saison bei zwei Siegen und zwei Niederlagen. Head Coach Max Becker verfügt über einen ausgeglichenen Kader mit vielversprechenden Talenten und erfahrenen Kräften. Spieler wie Kenan Reinhardt oder Dušan Ilić können jederzeit für Akzente sorgen. Hinzu kommen routinierte Akteure wie Mychael Paulo, der US-amerikanische Forward Sahmi Willoughby und der bereits Bundesliga-erfahrene Justin Onyejiaka.

Besonders freuen sich die Flashers auf ein Wiedersehen mit Daniel Mayr. Der Big Man verbrachte eine erfolgreiche Saison 2024/25 in Fellbach, ehe er zu seinen Wurzeln zurückkehrte. Dabei hinterließ Daniel nicht nur auf dem Court einen bleibenden Eindruck. Auch innerhalb der Flashers-Community genießt er nach wie vor große Wertschätzung.

Doch bei aller Wiedersehensfreude steht am Samstag der sportliche Wettbewerb im Mittelpunkt. Denn auch die Dragons haben etwas gutzumachen: Am Mittwochabend verspielten sie gegen die Frankfurter Skyliners Juniors nach einer zwischenzeitlich deutlichen Führung noch den möglichen Sieg. Beide Mannschaften werden daher alles daransetzen, eine Reaktion zu zeigen und wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

Am Samstag, 17. Oktober 2026, um 19:00 Uhr wird sich im DragonDome zeigen, welches Team die richtigen Schlüsse aus der vergangenen Partie zieht und die passende Antwort auf dem Spielfeld findet.

Wie gewohnt wird die Begegnung live beim Medienpartner SportEurope.TV übertragen.

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