Spätes Comeback nicht belohnt

Foto: Michael Aescht

Die Flashers erleiden eine knappe Niederlage (72:78) gegen die Frankfurt Skyliners und rutschen auf den achten Tabellenplatz in der BARMER 2. Bundesliga ProB Süd.

Allen Beteiligten war klar, dass die Partie gegen die formstarken Frankfurter nicht einfach sein wird. Head Coach Kris Borisov, an diesen Tag aus privaten Gründen verhindert, wurde von seinem Assistenten Lasse Steinort vertreten. Der Gameplan musste vor Anpfiff geändert werden, da die Frankfurter anstatt mit Desmond Watson mit dem anderen amerikanischen Guard, Marcus Domask, auflaufen werden. Nach einer Verletzung soll der Bundesliga-Profi, der auch in der NBA G League spielte, über die ProB wieder an die BBL herangeführt werden. In der ersten Halbzeit zeigte er auch deutlich, wozu er imstande ist zu leisten. Nahezu ohne Fehlwurf führte er die Gäste zu einer Halbzeitführung (29:40). Die Gastgeber schienen drei Viertel nicht in die Partie zu finden. Im letzten Spielabschnitt drehte sich jedoch das Blatt nach und nach. Die aggressive Verteidigung zwang die Frankfurter zu eiligen Ballverlusten und u.a. Domask zu sehr schwierigen Würfen und somit auch Fehlwürfen. Knapp 40 Sekunden vor Schluss war das Spiel komplett offen (72:73) und die Stimmung in der Fellbacher Gäuäckerhalle war auf dem absoluten Siedepunkt. Der entscheidende Wurf der Fellbacher fand jedoch nicht sein Ziel und die Gäste spielten die letzten Sekunden clever aus.

Durch diese Niederlage rutschen die Flashers auf den achten Tabellenplatz, bleiben jedoch immer noch auf einem Playoff-Platz. Die nächsten Partien werden daher wichtig sein und zeigen, wohin die Reise geht. Die Frankfurter drängen mit dem vierten Sieg in Folge auf genau diesen Playoff Platz und setzen sich zunehmend aus der unteren Tabellenhälfte ab.

Für Fellbach spielten:
Nik Schlipf (19 Punkte), Tyseem Lyles (16 Punkte), Jakob Hanzalek (10 Punkte), Mark Golder (9 Punkte), Brian Butler (7 Punkte), Mateus Rodrigues (4 Punkte), Nelson Okafor (4 Punkte), Travis Davis (3 Punkte), Jonathan Gerlinger, Wilko Dickgiesser (DNP)