Niederlage in Spiel 1

Foto: Davide Di Giovanni

Die Fellbach Flashers verlieren die Auftaktpartie der Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gegen die Hertener Löwen mit 52:67. Damit steht das Team vor einem echten „Do or Die“-Spiel am kommenden Freitag in Herten.

Der Start in die Partie verlief zunächst vielversprechend: Nach drei Minuten führten die Flashers mit 8:0 und schienen gut im Spiel zu sein. Doch die Gäste konterten prompt mit einem 12:0-Lauf, wodurch die Partie früh wieder völlig offen war. Mit zunehmender Spielzeit war beiden Teams die Nervosität deutlich anzumerken – ein intensiver Playoff-Fight mit vielen Fehlern und wenig Spielfluss prägte das Geschehen.

Das erste Viertel konnten die Flashers noch mit 18:14 für sich entscheiden, mussten das zweite jedoch mit 9:12 abgeben. Der Halbzeitstand von 27:26 spiegelte entsprechend eher ein knappes Viertel-Ergebnis wider als ein Spiel über 20 Minuten.

Auch in der zweiten Hälfte blieb das Spiel hart umkämpft. Beide Teams verteidigten physisch und ließen kaum einfache Abschlüsse zu. Zu Beginn des Schlussviertels übernahmen die Gäste dann erstmals die Führung. In dieser Phase sorgte insbesondere Faton Jetullahi mit einem offensiven Rebound und dem anschließenden Assist auf den Dreier von Dario Fiorentino für wichtige Impulse.

Die Hertener Löwen nutzten das Momentum konsequent und bestraften nun nahezu jeden Fehler der Flashers. Beim Stand von 52:62 rund zwei Minuten vor Spielende war die Partie praktisch entschieden. Zu groß war die Verunsicherung auf Seiten der Gastgeber, zu viele Fehler hatten sich im Spielverlauf summiert.

Mit einem starken Schlussabschnitt sicherten sich die Gäste schließlich verdient den ersten Sieg der Serie.

Für die Flashers heißt es nun: Charakter zeigen. In Herten wartet am Freitag die wohl größte Auswärtshürde der Saison. Der Druck wird hoch sein – doch das Team hat in dieser Spielzeit bereits mehrfach bewiesen, dass es mit solchen Situationen umgehen kann.

Für die Flashers spielten: 
Nik Schlipf (12 Punkte), Jakob Hanzalek (10 Punkte), Mark Golder (7 Punkte), Mateus Rodrigues (7 Punkte), Tyseem Lyles (5 Punkte), Brian Butler (5 Punkte), Nelson Okafor (3 Punkte), Jonathan Gerlinger (2 Punkte), Jeremy Kolev (1 Punkte), Travis Davis, Thomas Billinger (DNP)