Das erste Spiel im Jahr 2026 war das erwartet schwere für die Flashers und Head Coach Kris Borisov. Nach drei durchwachsenen Vierteln und einem richtig guten letzten Abschnitt verlieren die Flashers bei den Ahorn Camp Baskets aus Speyer mit 84:77.
Das Spiel startete denkbar schlecht für die Flashers, die weiterhin auf Jeremy Kolev und den langzeitverletzten Mikey De Sousa verzichten mussten. Bereits nach zweieinhalb gespielten Minuten zwangen die Gastgeber mit einem 11:0 Lauf Fellbachs Trainer Kris Borisov zu seiner ersten Auszeit und den ersten Korrekturen im Gameplan. Einige Fehlpässe und schlechte Entscheidungen im Angriff der Flashers nutzen die Ahorn Baskets gnadenlos aus und konnten immer wieder durch einfache schnelle Punkte zum Erfolg kommen. Erst in den letzten Minuten des ersten Abschnitts konnten sich die Fellbacher einigermaßen stabilisieren. Trotzdem führten die Gastgeber verdient mit 25:20 nach den ersten 10 Minuten. Im zweiten Abschnitt schien es endlich das zuvor erwartete Spiel auf Augenhöhe zu werden. Auch den Flashers gelang es nun, mit einigen einfachen Transition Punkten in Schlagdistanz zu kommen. Mit zunehmender Spielzeit fingen sich die Gastgeber wieder und hatten zur Halbzeit das Spiel komplett unter ihrer Kontrolle. (47:37)
Speyers Head Coach Carl Mbassa hatte sein Team gut vorbereitet und vor allem die Wege des Fellbacher Topscorers Nik Schlipf (0 Punkte in 12 Minuten) entscheidend gestört. Eine Minute vor Ende des dritten Viertels führte Speyer sogar mit 21 Punkten (66:45) und das Spiel schien gelaufen. Doch dann, wie so oft, kämpften sich die Flashers zurück in die Partie. Die Intensität wurde nun deutlich erhöht und der Vorsprung der Gastgeber schrumpfte immer mehr. Offensiv konnte dabei vor allem das Trio Hanzalek/Rodrigues/Lyles überzeugen. Eine Minute und 30 Sekunden vor dem Ende stand es nun 79:75 für Speyer, ehe der starke Felix Angerbauer mit einem Dreier endgültig die Aufholjagd der Flashers stoppen konnte.
Es bleibt festzuhalten, dass die Flashers viel zu spät in die Partie fanden und besonders in der ersten Hälfte zahlreiche einfache Punkte liegen ließen. Im Gegenzug erlaubten sie dem Gegner zu viele einfache Körbe. Mit diesem Sieg gewinnt Speyer leider sogar den direkten Vergleich (Hinspiel 78:75), was wiederum im Kampf um die Playoff-Plätze wichtig sein kann. Lange Zeit, um Wunden zu lecken bleibt den Fellbachern nicht. Bereits das kommende Wochenende kommt mit Leitershofen der nächste direkte Konkurrent in der Tabelle um die begehrten Plätze für die Post Season.
Für die Flashers spielten in Speyer:
Jakob Hanzalek (22 Punkte), Tyseem Lyles (19 Punkte, 10 Rebounds, 5 Steals), Mateus Rodrigues (15 Punkte), Nelson Okafor (12 Punkte, 9 Rebounds), Travis Davis (4 Punkte), Mark Golder (3 Punkte), Brian Butler (2 Punkte), Nik Schlipf (0 Punkte), Thomas Billinger (0 Punkte), Jonathan Gerlinger (DNP), Wilko Dickgiesser (DNP)
