Es war die erhoffte Reaktion nach dem missglückten Start in das neue Jahr 2026. Die Fellbach Flashers gewinnen souverän bei den CATL Löwen in Erfurt mit 88:66.
Die Vorzeichen für das Spiel in Erfurt waren nicht gut. Nach den ersten zwei verlorenen Partien im Jahr 2026 mussten die Flashers die lange Fahrt nach Thüringen auf sich nehmen. Die Gastgeber, die Löwen, dagegen kamen mit jeder Menge Rückenwind und drei überzeugenden Siegen nicht gerade als der optimale Gegner der Flashers daher. Zudem musste Head Coach Kris Borisov weiterhin neben dem Langzeitverletzten Mikey De Sousa auch weiterhin auf Jeremy Kolev und nun auch Thomas Billinger verzichten. Das Spiel startet zunächst von beiden Seiten verhalten. Nach 4 gespielten Minuten führten die Flashers mit 6:3, ehe beide Teams etwas auf Betriebstemperatur kamen. Vor allem aber die Fellbacher. Zunächst zogen die Flashers auf 22:6 davon, bevor die Gastgeber sich wieder auf Schlagdistanz heran kämpfen konnten. Im zweiten Abschnitt zeigten sich die Flashers jedoch weiterhin defensiv stark und hochkonzentriert. Das Resultat davon war ein komfortabler Vorsprung von 43:23 zur Halbzeit. Nach der Pause kamen zwar die Erfurter offensiv besser ins Spiel – aber die Flashers hielten ihr Niveau, so dass der Vorsprung immer gehalten werden konnte und teilweise sogar knapp 30 Punkte betrug. Am Ende sprangen der verdiente Sieg und der erhoffte Befreiungsschlag für die Fellbacher heraus. Die Maßnahmen von Head Coach Kris Borisov haben gefruchtet und die Mannschaft hat sich geschlossen als solche präsentiert und Charakter bewiesen. Aktuell ist der Sieg gleichbedeutend mit Platz 6 in der Tabelle und verschafft den Fellbachern etwas Luft zu den unteren Tabellenregionen. Bereits kommende Woche heißt es allerdings wieder die Form zu bestätigen, wieder gegen ein Team, das sich aktuell im Aufwind befindet – diesmal die Frankfurt Skyliners Juniors.
Für Fellbach spielten in Erfurt:
Brian Butler (16 Punkte), Mark Golder (15 Punkte), Mateus Rodrigues (13 Punkte), Nelson Okafor (13 Punkte), Nik Schlipf (9 Punkte), Jonathan Gerlinger (8 Punkte), Jakob Hanzalek (6 Punkte), Tyseem Lyles (5 Punkte), Travis Davis (3 Punkte), Wilko Dickgiesser
