Nach der Niederlage gegen die Hertener Löwen (80:83 nach Verlängerung) im zweiten Playoff-Spiel ist die Saison 2025/26 für die Fellbach Flashers in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB beendet.
Im entscheidenden Spiel am Freitagabend in Herten starteten beide Teams zunächst verhalten und nervös in die Partie. Nach rund vier Minuten führten die Gastgeber lediglich mit 5:4 – ein Zeichen dafür, dass beide Mannschaften darauf bedacht waren, Fehler zu vermeiden. Mit zunehmender Spieldauer fanden jedoch beide Teams besser in ihren Rhythmus. Nach dem ersten Viertel (15:12 für Herten) legten die Flashers im zweiten Abschnitt offensiv deutlich zu, erzielten starke 35 Punkte und gingen mit einer komfortablen 47:36-Führung in die Halbzeitpause.
In der zweiten Hälfte präsentierten sich die Löwen deutlich fokussierter und drehten das Spiel bis zum Ende des dritten Viertels (61:60). Den Flashers schien in dieser Phase zunehmend die Kraft zu fehlen, was häufige Wechsel notwendig machte und den Spielfluss beeinträchtigte. Für die Zuschauer entwickelte sich dennoch eine hochspannende Partie. Trotz einiger Fehler bot sich den Fellbachern mehrfach die Chance, das Spiel bereits in der regulären Spielzeit zu entscheiden – der entscheidende Treffer wollte jedoch nicht gelingen. Auch der letzte Angriff vier Sekunden vor Schluss wurde nicht konsequent ausgespielt, sodass es in die Verlängerung ging.
In der Overtime übernahm auf Seiten der Gastgeber erneut der überragende Bryant Allen (38 Punkte) die Verantwortung. Mit wichtigen Aktionen in der entscheidenden Phase hielt er sein Team im Spiel und ebnete den Weg zum Sieg. Zwar hatten die Flashers beim Stand von minus drei Punkten nochmals Ballbesitz, konnten jedoch keinen sauberen Wurf mehr kreieren, sodass auch die Verlängerung an Herten ging.
Damit endet die Saison für die Fellbach Flashers in der ersten Playoff-Runde. Dennoch können Spieler und Trainerteam stolz auf die gesamte Spielzeit zurückblicken: Nach einem umfassenden Umbruch im Kader und einem schwierigen Saisonstart gelang es dem Team, sich zu stabilisieren und am Ende verdient den dritten Tabellenplatz zu sichern. Eine Saison, die definitiv Lust auf mehr macht.
Für die Flashers spielten:
Tyseem Lyles (24 Punkte, 7 Rebounds), Nelson Okafor (13 Punkte), Jakob Hanzalek (11 Punkte), Jeremy Kolev (10 Punkte), Brian Butler (8 Punkte), Nik Schlipf (7 Punkte), Thomas Billinger (4 Punkte), Jonathan Gerlinger (3 Punkte), Mark Golder, Travis Davis, Wilko Dickgiesser (DNP)
