Mit dem hart umkämpften Auswärtssieg in Langen (80:88) festigen die Fellbach Flashers ihre Playoff-Ambitionen in der BARMER Bundesliga ProB Süd.
Trotz des Ausfalls von Routinier Brian Butler legten die Flashers gut los und führten nach 8 gespielten Minuten bereits mit 13:23. Durch gute Trefferquoten und schnelle Transition hatte man von Anfang an ein gutes Gefühl für das Spiel. Kurz darauf schlichen sich jedoch ein paar Unkonzentriertheiten ein und die Gastgeber nutzen diese aus, um in das Spiel zurückzukommen. Am Ende des ersten Abschnitts führten die Flashers zwar noch mit 22:27, jedoch war das Momentum nun auf der Seite der Gastgeber. Zwei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit führten die Giraffen erstmals mit 40:39. Fellbach wurde in dieser Phase von Nik Schlipf im Spiel gehalten, der in der ersten Hälfte bereits starke 19 Punkte auflegte. Mit einem minimalen Vorsprung von 42:43 retteten sich die Flashers in die zweite Hälfte. Diese begann dann ähnlich ausgeglichen. Die Langener Werfer in Person von Drago Crnjac und Risto Vasiljević überzeugten mit starken Trefferquoten jenseits der Dreipunktelinie und der amerikanische Big Man, Jacob Washington, zeigte ebenfalls seine Vielseitigkeit in der Offensive. Umso länger das Spiel jedoch dauerte, desto besser fanden die Fellbacher ins Spiel. Die Guards übernahmen Verantwortung und die Forwards und Big Men sicherten sich wichtige Rebounds, offensiv und defensiv. Auf jede gute Aktion der Gastgeber hatten die Flashers immer die richtige Antwort parat und sichern sich in dieser Spielzeit so den elften Saisonsieg und festigen damit die Playoff-Ambitionen. Aufgrund der aktuell mehr gespielten Spiele stehen die Flashers nun auf dem vierten Playoff-Platz, der sogar einen Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde sichern würde. Am kommenden Wochenende steht nun die wichtige Partie gegen die Dresden Titans an, die ebenfalls mit allen möglichen Mitteln versuchen werden, in das Playoff-Rennen einzugreifen.
Für Fellbach spielten in Langen:
Nik Schlipf (28 Punkte), Tyseem Lyles (20 Punkte), Mateus Rodrigies (11 Punkte), Jakob Hanzalek (11 Punkte), Jonathan Gerlinger (10 Punkte), Jeremy Kolev (4 Punkte), Mark Golder (2 Punkte), Nelson Okafor (2 Punkte), Travis Davis, Thomas Billinger (DNP)
