Die Fellbach Flashers kassieren am Wochenende eine empfindliche Niederlage in der BARMER 2. Bundesliga ProB Süd gegen die BG Hessing Leitershofen (51:88). Gleichzeitig bedeutet dies die höchste Heimniederlage seit dem Aufstieg in die ProB.
Der Spielbericht und das Spielgeschehen sind an diesem Wochenende schnell formuliert. Von der ersten bis zur letzten Minute lief nichts bei den Flashers zusammen. Das erste Viertel endete 2:18 und das zweite 10:16 für die Gäste. Zur Halbzeit war das Spiel daher längst entschieden. Solche Tage gibt es im Sport, an denen einfach nichts funktioniert. Würfe wurden weder getroffen noch kreiert. Es war wie verhext. Viel wichtiger ist daher die Aufarbeitung der Niederlage.
Zunächst die Tabellensituation. Die Flashers bleiben immer noch auf einem Playoff-Platz (Platz 7) und die Gäste klettern auf den 8. Tabellenplatz. Die Liga rückt daher noch mehr zusammen. Die Teams aus der unteren Tabellenhälfte wie Frankfurt, Langen oder Erfurt gewinnen immer mehr Anschluss an die Playoff-Plätze. Die Flashers dagegen müssen nach der zweiten Niederlage in diesem Jahr nun auch den Blick auf die untere Tabellenhälfte richten. Die wichtigste Frage für Coach Borisov ist jedoch, wie er die Mannschaft wieder auf die Siegerstraße bekommt. Das zweite Mal in Folge verschläft das Team den Anfang des Spiels komplett und findet nicht den Rhythmus aus dem Vorjahr. Die Lösung sollte so schnell wie möglich gefunden werden, denn die nächsten Spiele werden definitiv nicht einfacher, sondern richtungsweisend für den restlichen Saisonverlauf. Mit Erfurt (A), Frankfurt (H) und Oberhaching (A) warten durchaus schlagkräftige Gegner auf die Fellbacher.
Für die Flashers waren am Samstag im Aufgebot:
Brian Butler (19 Punkte), Travis Davis (7 Punkte), Nik Schlipf (7 Punkte), Mateus Rodrigues (6 Punkte), Tyseem Lyles (4 Punkte), Jakob Hanzalek (3 Punkte), Nelson Okafor (3 Punkte), Jonathan Gerlinger (2 Punkte), Mark Golder, Wilko Dickgiesser
