Zum Jahresabschluss und gleichzeitig zum Rückrundenstart gastierte der Tabellenführer, die Orange Academy aus Ulm, in der Fellbacher Gäuäckerhalle. Größtenteils zeigten die jungen Ulmer eindrucksvoll, wieso sie diese Saison nur schwer zu bezwingen sind. Am Ende jedoch triumphierten die Hausherren mit 77:72 und stehen zum Jahresende auf einem soliden 5. Platz in der BARMER 2. Bundesliga ProB Süd.
Zu Beginn der Partie machte es den Anschein, als würde sich das Hinspiel in Ulm vor einer Woche erneut abzeichnen. Die Ulmer spielten schnell und direkt. Die Trefferquoten waren gut. Vor allem das Duo Faye und Omong überzeugte in der ersten Hälfte. Den ersten Spielabschnitt konnten die Ulmer 18:23 für sich entscheiden. Die Flashers kämpften und hielten dagegen, um die Gäste nicht davonziehen zu lassen. Nach drei Minuten im zweiten Abschnitt führten die Gäste 18:32. Die Fans peitschten jedoch ihr Team lautstark nach vorne und die Hausherren kämpften sich in die Partie zurück. Mit einem 14:0 Lauf innerhalb von 4 Minuten zeigten die Hausherren, dass sie nicht nochmals gegen die Ulmer verlieren möchten. Der Schlüssel war, wie so oft in der Saison, eine aggressive Verteidigung die zu leichten Transition-Punkten führte. In der zweiten Hälfte schien der Head Coach der Ulmer, Florian Flabb, zunächst die richtigen Worte gefunden zu haben. Bis Ende des dritten Viertels waren die Ulmer wieder mit 47:57 in Führung. Es schien so, als hätten die Ulmer immer die passende Antwort parat. Die Flashers dagegen, erlaubten sich einige leichte Ballverluste und Unkonzentriertheiten. Mit 8 Punkten Rückstand ging man in die letzten vier Spielminuten. Doch die Energie und Intensität der Verteidigung der Flashers stieg an. Punkt für Punkt kämpften sie sich eindrucksvoll ins Spiel zurück und drehten das Spiel eine Minute vor Spielende mit 74:72 durch den gut aufgelegten Brian Butler. In der Schlussphase wurde die Führung clever verteidigt und die ganze Erfahrung ausgespielt. Letztendlich gelang der Sieg nach großem Fight. Das ganze Team fightete bis zur letzten Sekunde und bescherte damit sich, den Coaches Kris Borisov und Lasse Steinort und vor allem den Fans daheim ein tolles Spiel zum Jahresabschluss.
Für Fellbach kämpften:
Nik Schlipf (15 Punkte), Brian Butler (14 Punkte), Nelson Okafor (12 Punkte), Jakob Hanzalek (11 Punkte, 7 Rebounds, 7 Assists), Tyseem Lyles (8 Punkte, 7 Assists), Mateus Rodrigues (7 Punkte), Mark Golder (6 Punkte), Travis Davis (2 Punkte), Jonathan Gerlinger (2 Punkte), Wilko Dickgiesser (DNP)
