Schwache Wurfquote kostet Heimsieg

Foto: Michael Aescht

In einem spannenden Spiel setzen sich die Gäste aus Oberhaching mit 72:73 durch. Die Flashers kämpften eindrucksvoll, jedoch fehlte das nötige Wurfglück, um die Siegesserie auszubauen.

Von Anfang an entwickelte sich ein spannendes Spiel. Beide Teams zeigten, dass sie zurecht in der oberen Tabellenhälfte stehen. Erst gegen Ende des ersten Abschnitts konnten sich die Flashers leicht absetzen. Die Tropics konnten noch auf 18:15 verkürzen, bevor die Fellbacher Anfang des zweiten Viertels wieder anzogen und bis dahin die höchste Führung mit 23:15 hatten. Kurz danach brach das Fellbacher Spiel etwas ein und die Tropics kämpften sich ins Spiel zurück und übernahmen zur Halbzeit sogar die Führung mit 33:35.

In der zweiten Hälfte kamen die Tropics nun immer besser ins Spiel, allen voran Jonathan Zeisberger. Er zeigte mit seiner Schnelligkeit, warum er der aktuelle Topscorer der Liga ist. Die Flashers dagegen agierten glücklos – immer wieder konnten sie zwar Wurfchancen kreieren, jedoch fanden diese nicht das Ziel. So gingen die Gäste mit einer komfortablen Führung (45:61) in den letzten Abschnitt. Die Fellbacher gaben jedoch nie auf, verteidigten nun viel aggressiver und trafen die Würfe jenseits der Dreipunktelinie. Mit noch 1:20 zu spielen war es nun wieder ein völlig offenes Spiel. Beim Stand von 65:68 hatten die Flashers den Ausgleich in der Hand, vergaben jedoch unglücklich. Auch einige wichtige Freiwürfe konnten in dieser Phase nicht verwandelt werden. Am Ende war es ein Dreipunktewurf, der zwar die Flashers noch auf einen Punkt heran brachte, aber die Niederlage nicht mehr verhindern konnte. Die Gastgeber bekamen in diesem Spiel nur 13 Freiwürfe zugesprochen und verwandelten davon 6 davon (Oberhaching 17 von 24). Letztendlich waren es diese Kleinigkeiten und einige Unkonzentriertheiten, welche die Flashers das Spiel gekostet haben. Mit dieser Niederlage rutschen die Flashers nun auf den vierten Tabellenplatz und die Tropics klettern auf den dritten Platz. Schon kommenden Freitag haben die Flashers die Chance, bei der Orange Academy in Ulm (aktuell Platz 2) wieder auf die Siegerstraße zu finden.

Für die Flashers spielten:

Nik Schlipf (17 Punkte), Mateus Rodrigues (11 Punkte), Jakob Hanzalek (10 Punkte), Nelson Okafor (10 Punkte), Tyseem Lyles (8 Punkte), Jonathan Gerlinger (6 Punkte), Jeremy Kolev (6 Punkte), Mark Golder (2 Punkte), Travis Davis (2 Punkte), Thomas Billinger